Guasha (Schaben)

GuaSha (Schaben) ist eine kühlende bzw. Hitze ausleitende Therapiemethode der TCM, bei der mittels eines Schabers aus Büffel- oder Yak-Horn oder aus kühlender Jade über den eingeölten Körper geschabt wird.

Diese Methode ist für den Patienten weit weniger schmerzhaft als der Anblick vermuten lässt. Schlimmer als der Schmerz ist oftmals der Anblick der betroffenen Körperpartie nach der Behandlung, die tiefrot bis blau werden kann, da das Gewebe durch die Behandlung sehr intensiv durchblutet wird. Und das ist das Ziel der Behandlung. Während des Abklingens der Hämatome verschwinden aber auch die ggf. spürbaren Druckschmerzen – und die ursprünglichen Symptome. Es stellt sich sehr schnell eine spürbare Erleichterung und Entspannung ein.

GuaSha ist (durch die intensive Durchblutung) eine Form der Ausleitung und Aktivierung der Selbstheilung des Körpers.

Am häufigsten und recht wirksam wird sie zB. im Nackenbereich eingesetzt, um dort starke Verspannungen und Verhärtungen zu lösen und das Gewebe wieder zu einem normalen Stoffwechsel zu bewegen.

* Die Empfehlung, Guasha auch im Gesicht zu verwenden, kann ich nicht teilen. Ich finde, dass die zarte Gesichtshaut besser mit einer weichen Bürste oder einem Massageroller behandelt werden sollte. Schließlich ist das Ziel eine Förderung der Durchblutung – die man im Gesicht m.E. durchaus mit der empfindlichen Haut angemesseneren Methoden bewirken kann.

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